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Sicherheitsschuhe und Arbeitsschuhe online kaufen

Die Unfallverhütungsvorschriften, kurz UVV, sind in vielen Branchen ein elementarer Bestandteil der täglichen Arbeit. Arbeits- und Sicherheitsschuhe schützen die Füße vor herabfallenden Gegenständen, gefährlichen Flüssigkeiten und mehr.

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Die Unfallverhütungsvorschriften, kurz UVV, sind in vielen Branchen ein elementarer Bestandteil der täglichen Arbeit. Arbeits- und Sicherheitsschuhe schützen die Füße vor herabfallenden Gegenständen, gefährlichen Flüssigkeiten und mehr.

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Ratgeber zu Sicherheitsschuhen – wichtige Arbeitskleidung zur Unfallverhütung in vielen Branchen

In vielen Branchen sind Sicherheitsschuhe für die tägliche Arbeit vorgeschrieben. Auch, wenn Sie viel im Garten oder Wald unterwegs sind, sollten Sie über die Anschaffung passender Arbeitsschuhe nachdenken. Denn die richtigen Sicherheitsschuhe schützen Ihre Füße vor schweren Verletzungen.

Worauf Sie bei der großen Auswahl achten sollten und woran Sie die passenden Sicherheitsschuhe für Ihre Anforderungen erkennen, erklärt unser großer Ratgeber für Sicherheitsschuhe..

Was sind Arbeitsschuhe und worauf muss man achten?

Zunächst ist die Begrifflichkeit „Sicherheitsschuh“ zu klären. Denn Arbeitsschuhe sind weit mehr als nur Sicherheitsschuhe. Daneben gibt es Berufsschuhe und Schutzschuhe, die für verschiedene Branchen gefordert werden.

Berufsschuhe werden meist in Krankenhäusern getragen, manchmal auch in Schwimmbädern und anderen Orten, an denen per Gesetz keine Sicherheitsschuhe vorgeschrieben sind. Schutzschuhe unterscheiden sich von Berufsschuhen nur darin, dass sie eine Zehenschutzkappe haben. Sie müssen einer Belastung von 100 Joule standhalten.

Am häufigsten werden in Deutschland Sicherheitsschuhe getragen. Sie erfüllen spezifische Sicherheitsanforderungen und schützen Sie vor Verletzungen im Fußbereich. Sicherheitsschuhe verfügen immer über eine Zehenschutzkappe, früher auch Stahlkappe genannt.

Das verwendete Material ist heutzutage meist kein Stahl mehr, weshalb sich der Fachausdruck mittlerweile etabliert hat. Oft werde fester Kunststoff, Stahlblech oder Aluminium verwendet, um Zehenschutzkappen herzustellen. Dabei gibt es verschiedene Arten von Sicherheitsschuhen, je nachdem, welche Anforderungen sie erfüllen müssen.

Warum benötigen Sie Sicherheitsschuhe?

Arbeitsschuhe schützen Sie vor Verletzungen. Schon das ist Grund genug, auf Sicherheitsschuhe zu setzen. Für den Arbeitgeber ist darüber hinaus wichtig, dass Sie nicht ausfallen oder berufsunfähig werden.

Kosten, die durch eine medizinische Behandlung, durch Rehabilitationsmaßnahmen oder lange Ausfallzeiten entstehen, lassen sich durch die Verwendung geeigneter Sicherheitsschuhe vermeiden. Nicht zuletzt deshalb setzen viele Arbeitgeber, Selbstständige und Arbeitnehmer auf zertifizierte Sicherheitsschuhe für den beruflichen Alltag.

Die unterschiedlichen Sicherheitsklassen

Sicherheitsschuhe werden in verschiedene Sicherheitsklassen eingeteilt. Das macht die Kaufentscheidung einfacher, weil Sie sofort wissen, welche Schuhe Ihren persönlichen Anforderungen entsprechen.

Es gibt insgesamt fünf Sicherheitsklassen, die mit S1 bis S5 gekennzeichnet sind. Darüber hinaus verfügen die Sicherheitsschuhe über weitere Merkmale, die der Sicherheit am Arbeitsplatz dienen. Darauf gehen wir im nächsten Punkt genauer ein. Zunächst zu den fünf Schutzklassen:

  • S1: Zehenschutzkappe mit Belastbarkeit von 200 Joule, antistatisch, beständig gegen Öl und Benzin, geschlossener Fersenbereich
  • S1P: Eigenschaften wie S1, zusätzlich durchtrittsicher
  • S2: alle Eigenschaften wie S1, zusätzlich wasserdicht für mehr als eine Stunde
  • S3: alle Eigenschaften wie S2, zusätzlich eine durchtrittsichere Sohle mit Profil
  • S4: alle Eigenschaften wie S2, zusätzlich polymeres Material, das wasserbeständig ist, immer als Stiefel
  • S5: alle Eigenschaften wie S2, zusätzlich durchtrittsicher, polymeres Material und profilierte Sohle

Die Belastbarkeit von 200 Joule entspricht dabei übrigens einem Gewicht von 20 Kilogramm, das aus einem Meter Höhe herabfällt. Dieses Gewicht halten die Zehenschutzkappen der Sicherheitsschuhe aus. Arbeitsschuhe mit Schutzklasse müssen diese Anforderung erfüllen und werden darauf getestet.

Weitere Sicherheitsmerkmale von Arbeitsschuhen

Die Zusatzangaben beziehen sich auf besondere Schutzeigenschaften. Sie werden durch Buchstaben ausgewiesen und sind in manchen Branchen vorgeschrieben. Wir erklären die Buchstaben hier kurz, damit Sie wissen, worauf Sie bei der Auswahl geeigneter Sicherheitsschuhe für Ihren Beruf achten müssen.

  • A: antistatisch
  • AN: Knöchelschutz
  • C: leitfähig
  • CI: kälteisolierend
  • CR: schnittfest
  • E: Energieaufnahme im Fersenbereich
  • FO: öl- und benzinresistente Sohle
  • HI: wärmeisolierend
  • HRO: beständig gegenüber Kontaktwärme bis 300 Grad Celsius
  • M: Mittelfußschutz
  • P: durchtrittsicher
  • SRA, SRB, SRC: rutschhemmend auf verschiedenen Materialien
  • WR: wasserdicht
  • WRU: Wasserdurchtritt des Schuhoberteils

Welche Sicherheitsschuhe werden wann benötigt?

Die Wahl der richtigen Sicherheitsschuhe hängt in großem Maße von Ihrem Arbeitsplatz ab. So sind Schuhe der Schutzklasse S1 vor allem in Innenräumen geeignet, in denen keine Einwirkung von Feuchtigkeit stattfindet. Dazu gehören beispielsweise Lagerarbeiten und Reparaturarbeiten. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bäckereien oder LKW-Fahrer sind mit Sicherheitsschuhen mit Schutzklasse S1 gut beraten.

Wenn Sie hingegen im Lebensmittel- oder Hygienebereich arbeiten, in einer Kläranlage tätig sind oder mit chemischen Stoffen arbeiten, sollten Sie auf Sicherheitsschuhe mit Schutzklasse S2 zurückgreifen. Diese sind dank der wasserabweisenden Eigenschaften für Arbeiten in einem leicht feuchten Umfeld geeignet.

Sicherheitsschuhe der Schutzklasse S3 sind geeignet für Baustellen, auf denen Durchtrittgefahr herrscht. Im Umgang mit Paletten, Staplern, Hubwagen und ähnlichem sollten Sie ebenfalls auf diese Sicherheitsklasse setzen.

Gärtner, Maurer und Mitarbeitende im Abschleppdienst tragen auch Sicherheitsschuhe der Schutzklasse S3. In den allermeisten Fällen sind Schuhe mit Schutzklasse S3 empfehlenswert, weil diese vor Feuchtigkeit, herabfallenden Gegenständen und Durchtritten schützen.

Schuhe der Sicherheitsklassen S4 und S5 werden vor allem im Außenbereich empfohlen, wenn Sie viel mit Feuchtigkeit zu tun haben. Mitarbeiter in der Fischverarbeitung, in Molkereien, Reinigungspersonal im Nassbereich, Glasreiniger, Landwirte, Brunnenbauer und Garten- und Landschaftsbauer tragen Sicherheitsschuhe mit S4 oder S5.

Mögliche Gefährdungen am Arbeitsplatz

Sicherheitsschuhe dienen dazu, Unfälle zu vermeiden, die durch Gefährdungen am Arbeitsplatz entstehen können. Je nachdem, welche Gefährdungen an Ihrem Arbeitsplatz häufig auftreten, sind andere Sicherheitsklassen ratsam. Im Folgenden finden Sie die häufigsten Gefährdungen, die am Arbeitsplatz auftreten können und wie sie klassifiziert werden.

Art der Gefährdung

Beispiele

Mechanisch

Herabfallende Gegenstände, Stürze, Einklemmen des Vorderfußes, Treten auf Gegenstände, Ausrutschen, Umknicken

Biologisch

Mikroorganismen, flüssige biologische Stoffe

Chemisch

Flüssigkeiten, chemische Nebel

Thermisch

Hitze und Kälte

Elektrisch

Elektrische Spannung

Zündung

Statische Elektrizität

 

Was sind ESD-Schuhe?

Um sich wirksam vor elektrischer Spannung und Zündung zu schützen, sind sogenannte ESD-Schuhe nötig. ESD steht dabei für „electrostatic discharge“, also „elektrostatische Entladung“. Hier wird bereits deutlich, welche Eigenschaften ESD-Schuhe aufweisen. Sie sind isolierend, leitend und antistatisch.

Damit Sicherheitsschuhe als ESD-Schuhe gelten, müssen sie nach DIN EN 61340-5-1 zertifiziert sein. Diese Norm besagt, dass der Durchgangswiderstand von ESD-Schuhen zwischen 100 Kiloohm und 35 Megaohm liegen muss. Nur dann erhalten Sicherheitsschuhe das ESD-Kennzeichen. Wer also regelmäßig mit elektrischen Gefährdungen zu tun hat, benötigt Schuhe mit dem gelben Zeichen.

Dabei lassen sich die oben beschriebenen Schutzklassen mit dem ESD-Kennzeichen kombinieren. Es gibt also beispielsweise S1 Sicherheitsschuhe, die zusätzlich vor elektrischen Gefährdungen und Zündungen schützen, aber nicht wasserdicht sind. Genauso finden Sie S3 Sicherheitsschuhe, die ebenfalls ESD-Schuhe sind und so vor Feuchtigkeit, Durchtritten, Elektrizität und mechanischen Einwirkungen schützen.

Sicherheitsschuhe sind gesetzlich vorgeschrieben

Jeder Arbeitnehmer kennt den Begriff UVV. Die Unfallverhütungsvorschriften regeln, wie sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Arbeit verhalten sollen, um Unfälle zu vermeiden. Auch die Arbeitskleidung trägt einen erheblichen Teil dazu bei, vor Unfällen im Rahmen der Tätigkeit zu schützen. Laut der gesetzlichen Unfallversicherung betreffen rund 16,5 Prozent aller Berufsunfälle in Industrie und Handwerk die Füße oder den Knöchelbereich. Nach den Händen gelten die Füße als besonders gefährdet. Deshalb gehören Sicherheitsschuhe in vielen Branchen zur vorgeschriebenen Arbeitskleidung.

Das Arbeitsschutzgesetz regelt in Deutschland, welche Schutzmaßnahmen zum Wohle von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu treffen sind. Für verschiedene Branchen werden deshalb Sicherheitsschuhe mit bestimmten Eigenschaften vorgeschrieben. Wenn es zu einem Arbeitsunfall kommt, bei dem Sie nachweislich keine Sicherheitsschuhe getragen haben, kann das dazu führen, dass die gesetzliche Unfallversicherung nicht für Schäden und medizinische Behandlungen aufkommt. Umso wichtiger ist es also, die gesetzlichen Bestimmungen für den eigenen Beruf zu kennen und darauf zu bestehen, Arbeitsschuhe zu tragen.

Wer trägt die Kosten für Arbeitsschuhe?

Gehören die Sicherheitsschuhe zur gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitskleidung, ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Kosten für die Schuhe zu tragen. In der Regel stellt der Arbeitgeber die Schuhe sogar zur Verfügung, manchmal erhalten die Angestellten ein bestimmtes Budget und dürfen sich die Schuhe dann selbst kaufen.

Die zweite Variante ist meist sinnvoller, weil die Mitarbeitenden dann selbst auswählen können, welche Schuhe sie haben möchten. Wenn Sie Sicherheitsschuhe von Ihrem Arbeitgeber erhalten haben, prüfen Sie sie sofort auf die Einhaltung der jeweiligen Vorschriften. In der Regel lässt sich leicht nachprüfen, ob die Schuhe die richtige Sicherheitsklasse haben und zertifiziert sind.

Achtung: Nicht selten wählen Arbeitgeber einfach die günstigsten Schuhe aus, die den gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen. Auch unbequeme Schuhe können dem Fuß langfristig sparen. Gerade, weil Sie Ihre Arbeitsschuhe jeden Tag für mindestens acht Stunden tragen, sollten Sie auf bequeme, gut sitzende Schuhe achten. Wir geben weiter unten Tipps für die Auswahl bequemer Sicherheitsschuhe. Gehen Sie im Zweifel ins Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber, um bequemere Schuhe zu erhalten, die Ihre Füße langfristig nicht schädigen.

Sind Sicherheitsschuhe für Ihren Beruf nicht vorgeschrieben, muss der Arbeitgeber die Kosten nicht tragen. Sie können sich dann selbst Arbeitsschuhe kaufen. Auch, wenn Sie die Schuhe für den Privatgebrauch haben möchten, etwa, weil Sie häufig im Garten arbeiten, können Sie sie auf eigene Kosten kaufen. Wichtig ist hier in jedem Fall die gesetzliche Lage.

Sie können Arbeitsschuhe steuerlich geltend machen

Grundsätzlich ist es möglich, die Ausgaben für Sicherheitsschuhe bei der Steuer geltend zu machen. Dafür ist es allerdings nötig, einige Voraussetzungen zu erfüllen. So müssen Sie die Schuhe natürlich selbst gekauft und bezahlt haben, um die Ausgaben steuerlich geltend machen zu können. Zudem müssen die Sicherheitsschuhe typisch für Ihren Beruf sein und die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Sie können also nur Sicherheitsschuhe absetzen, die von der Schutzklasse her zu den Anforderungen der Branche passen.

Bewahren Sie den Kaufbeleg der Arbeitsschuhe auf. Aus diesem muss hervorgehen, dass es sich um Berufsbekleidung handelt. Sollte das Finanzamt Zweifel daran haben, müssen Sie nachweisen, dass Sie die Schuhe wirklich regelmäßig für die Arbeit brauchen.

Arbeitsschuhe gehören zu den Werbungskosten. Der jährliche Maximalbetrag für Werbungskosten beträgt derzeit 1.200 Euro (Stand: August 2022). Wenn die von Ihnen eingereichten Belege diesen Betrag übersteigen, erkennt das Finanzamt den Überhang nicht an.

Aufgepasst! Dies ist keine Rechtsberatung. Sollten Sie unsicher sein, ob Sie Ihre Arbeitsschuhe steuerlich geltend machen können, nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Finanzamt oder einem Steuerberatungsbüro auf.

Wie viele Paar Sicherheitsschuhe benötigen Sie?

Es lohnt sich, stets zwei Paar Sicherheitsschuhe zu besitzen. Das hat gleich mehrere Vorteile. Wenn Sie die Schuhe immer im Wechsel tragen, nutzt sich das Material gleichmäßig ab. Feuchte Schuhe haben die Möglichkeit, vor dem nächsten Tragen richtig zu trocknen. Wenn ein Paar Schuhe dann defekt ist, haben Sie das zweite Paar zur Verfügung, um es bis zum Neukauf zu tragen.

Wichtige Auswahlkriterien beim Kauf von Arbeitsschuhen

Wie bereits oben beschrieben, müssen Arbeitsschuhe gut passen und bequem sein. Sie verbringen voraussichtlich jeden Arbeitstag acht oder mehr Stunden in den Schuhen. Umso wichtiger ist es, dass Ihre Füße Platz haben und die Schuhe weder Druckstellen noch Blasen hervorrufen.

Bevor Sie sich also für einen Arbeitsschuh entscheiden, sollten Sie verschiedene Modelle anprobieren. Dafür können Sie entweder in ein Fachgeschäft für Berufsbekleidung gehen oder Sie bestellen eine Auswahl an Schuhen online und schicken die Schuhe zurück, die Ihnen nicht passen.

Sie haben eine große Auswahl an Sicherheitsschuhen, sodass auch optische Aspekte eine Rolle spielen. Vor allem Modelle der Schutzklasse S1 und S1P sehen Turnschuhen heute zum Verwechseln ähnlich und haben ein ähnlich ergonomisches Fußbett. Auch die höheren Schutzklassen werden heute aus langlebigen Materialien gefertigt, die einen hohen Tragekomfort garantieren.

Das Obermaterial von Arbeitsschuhen besteht häufig aus Leder oder aus atmungsaktiven Textilien. Die Wahl ist meist abhängig von den Ansprüchen. Wasserfest Schuhe sind mit einem Polymer ausgestattet und Schuhe der Schutzklasse S2 bestehen oft auf Leder. Auch Textil-Membran-Kombinationen haben sich hier bewährt.

Die Sohlen von Arbeitsschuhen bestehen aus einem der folgenden Materialien. Die Eigenschaften sind unterschiedlich, deshalb kommen die einzelnen Materialien in verschiedenen Situationen zum Einsatz.

  • PU: Polyurethane ist leicht und gleichzeitig abriebfest. Es hält kurzfristig Temperaturen bis 120 Grad Celsius aus.
  • TPU: thermoplastischer Polyurethane ist sehr rutschfest und verschleißt langsam. Allerdings ist TPU nicht hitzebeständig. TPU wird für Schuhe verwendet, die eine rutschfeste Sohle benötigen.
  • Kautschuk: Kautschuk ist das beliebteste Material für Schuhsohlen von Sicherheitsschuhen. Es ist hitzebeständig bis 300 Grad Celsius, rutschfest und hält auch Chemikalien stand.

Das Gewicht von Sicherheitsschuhen spielt heute keine Rolle mehr

Während Sicherheitsschuhe früher sehr schwer waren, gehört das glücklicherweise der Vergangenheit an. Heute bestehen „Stahlkappen“ nicht mehr aus Stahl und auch die anderen Bestandteile der Schuhe werden aus leichteren Materialien gefertigt. So sind Sicherheitsschuhe heute nicht mehr schwerer als Turnschuhe oder Wanderschuhe. Das Gewicht ist natürlich abhängig vom gewählten Material und von der Sicherheitsklasse der Schuhe.

So prüfen Sie Ihre Arbeitsschuhe vor jedem Tragen

Wer Sicherheitsschuhe trägt, muss diese regelmäßig überprüfen. Denn allzu schnell können Beschädigungen auftreten, die die Sicherheit beeinträchtigen. Deshalb kontrollieren Sie Ihre Schuhe vor jedem Tragen auf Beschädigungen aller Art. So können Sie sicher sein, dass Sie sichere Arbeitsschuhe tragen. Sollte es Beschädigungen an Ihren Arbeitsschuhen geben, muss der Arbeitgeber sie sofort ersetzen oder die Kosten dafür tragen. Folgende Punkte beachten Sie bei der Kontrolle Ihrer Sicherheitsschuhe:

Offensichtliche Beschädigungen

Der erste Punkt auf Ihrer Liste sind offensichtliche Schäden. Dazu gehören Löcher oder Risse im Obermaterial oder in der Sohle. Auch aufgeplatzte Nähte sind schnell offensichtlich. Sobald Sie derartige Beschädigungen sehen können, sollten Sie schnellstmöglich neue Sicherheitsschuhe anschaffen.

Die Zehenschutzkappe

Der Bereich der Zehen ist an jedem Schuh sehr empfindlich. Hier befindet sich bei Sicherheitsschuhen die Zehenschutzkappe. Hier gilt: Wenn Sie diese sehen können, müssen die Schuhe entsorgt werden. Denn Schuhe mit sichtbarer Stahlkappe entsprechen nicht mehr den Unfallverhütungsvorschriften.

Die Sohle

Vor allem Sicherheitsschuhe mit dem Kennzeichen „P“ für Durchtrittsicherheit haben eine sehr feste Sohle. Trotz allem kann es hier zu Beschädigungen kommen. Wenn Sie während der Arbeitszeit auf einen Nagel getreten sind, kann das die Sohle beschädigt haben. Kontrollieren Sie daher immer mit größter Sorgfalt die Sohle, um Beschädigungen schnell zu finden. Viele Händler und Hersteller bieten für derartige Schäden eine Reparatur an.

Eine abgelaufene Sohle ist ebenfalls ein No-Go. Hier kann es passieren, dass Sie ausrutschen und sich verletzen. Fragen Sie beim Hersteller nach, ob sich die Sohle tauschen lässt, andernfalls müssen Sie neue Schuhe kaufen.

Das Innenleben der Schuhe

Die Polster innen im Schuh sind genauso wichtig wie das Obermaterial. Wenn Innenpolster herausquellen, spricht das dafür, dass der Schuh Feuchtigkeit aufgenommen hat und das Futter beschädigt ist. Dann ist es Zeit, den Schuh zu entsorgen, da die Ergonomie im Fußbett und in der Polsterung nicht mehr gegeben ist.

Die Verschlüsse

Die meisten Arbeitsschuhe lassen sich mit festen Schnürsenkeln zubinden. Manche Hersteller haben darüber hinaus innovative Systeme entwickelt, mit denen Sie Ihre Sicherheitsschuhe verschließen. Wichtig ist hier, dass die Schnürsenkel oder andere Systeme intakt sind. Die gewünschte Sicherheit ist nur gegeben, wenn der Schuh fest am Fuß sitzt und nicht rutscht. Einen gerissenen Schnürsenkel können Sie leicht selbst austauschen.

Kontrolle auch nach jedem Tragen

Auch nach der Arbeit sollten Sie sich die Zeit nehmen, die Schuhe zu kontrollieren. Entfernen Sie Objekte, die sich in der Sohle festgesetzt haben und entfernen Sie groben Schmutz und Staub. Starke Verschmutzungen können Sie unter fließendem Wasser entfernen, achten Sie dabei darauf, die Schnürsenkel vorher zu entnehmen.

Lassen Sie Arbeitsschuhe stets vollständig trocknen, bevor Sie sie wieder anziehen. Bei Schuhen mit Obermaterial aus Leder ist eine Trocknung auf der Heizung nicht empfehlenswert, da die konzentrierte Hitze das Material angreifen kann. Um Schäden vorzubeugen, imprägnieren Sie die Schuhe alle paar Monate oder Wäschen, um das Obermaterial zu schützen.

Tipp: Das Innenfutter trocknen Sie am einfachsten, indem Sie Zeitungspapier in die Schuhe legen. Das Papier saugt die Feuchtigkeit auf, sodass sie sich nicht im Inneren festsetzen kann.

Die richtige Pflege für Arbeitsschuhe

Je nach Obermaterial benötigen Ihre Arbeitsschuhe die richtige Pflege. Vor allem Schuhe, die teilweise aus Leder bestehen, freuen sich, wenn Sie sie regelmäßig pflegen. Glattes Leder bearbeiten Sie mit klassischer Schuhcreme, um das Material geschmeidig zu halten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Schuhcreme praktisch imprägnierend wirkt. Rauleder und Nubukleder hingegen pflegen Sie am besten mit einer Bürste. Pflegeprodukte, die kein Fett oder Wachs enthalten, sind ebenfalls geeignet, um raue Ledervarianten zu pflegen.

Das Innenfutter pflegen Sie, indem Sie die Schuhe regelmäßig gut lüften. Das beugt unangenehmen Gerüchen und der Bildung von Bakterien vor.

Welche Sicherheitsschuhe sind im Winter die richtigen?

Im Winter oder bei Arbeiten in ständig sehr kalter Umgebung haben Sie besondere Ansprüche an Ihre Arbeitsschuhe. Dafür haben die Hersteller verschiedene Modelle entwickelt, die diesen Ansprüchen gerecht werden. Sicherheitsschuhe, die im Winter sinnvoll sind, haben anstelle einer Aluminium- oder Stahlblechkappe eine Kappe aus Kunststoff. Das liegt daran, dass Kunststoff kälteisolierender ist als Stahl.

Das Obermaterial von Winter-Arbeitsschuhen besteht meist aus wasserabweisendem Glattleder. Zusätzlich haben die Schuhe ein Innenfutter, dass wärmeisolierend ist, um die Körperwärme der Füße im Schuh zu halten. Oft besteht das Innenfutter aus Thinsulate oder Kunstfell. Auch GORE-TEX Materialien finden Verwendung. Die Sohle von Winter-Arbeitsschuhen muss rutschfest und feuchtigkeitsabweisend sein.

Wenn Sie regelmäßig in kalten Umgebungen arbeiten, setzen Sie am besten auf Sicherheitsstiefel der Schutzklasse S5. Diese sind auch für zweistellige Minusgrade, manchmal sogar bis -40 Grad Celsius geeignet, ohne, dass Sie kalte Füße bekommen.

Gibt es Unterschiede zwischen Arbeitsschuhen für Damen und Arbeitsschuhen für Herren?

Immer mehr Frauen ergreifen heute Berufe in der Industrie und im Handwerk. Auch sie benötigen passende Sicherheitsschuhe um sich bei der Arbeit vor Unfällen und Verletzungen zu schützen. Dabei haben Frauenfüße andere Anforderungen an Sicherheitsschuhe als Männerfüße. Es gibt Modelle, die Unisex sind und für beide Geschlechter funktionieren sollen, doch oft passen diese Schuhe weder Damen noch Herren. Deshalb bieten heute immer mehr Hersteller Arbeitsschuhe speziell für Frauen an.

Damenfüße haben andere Proportionen als Herrenfüße. Sie sind insgesamt schmaler, vor allem in der Fußmitte. Auch die Länge der Fußballen und Ferse ist im Verhältnis zueinander anders als bei den Herren. Ein kleiner Herrenschuh passt einer Frau also schlechter als ein großer Damenschuh. Sicherheitsschuhe für Damen sind deshalb schmaler geschnitten und anders gepolstert, sodass Damenfüße hier den perfekten, notwendigen Komfort finden, der für die tägliche Arbeit nötig ist.

Was kosten Sicherheitsschuhe?

Die Kosten für Arbeitsschuhe variieren je nach Hersteller. Auch die Sicherheitsklasse, die zusätzliche Ausstattung und das verwendete Material beeinflussen den Preis. So sind Schuhe der Schutzklasse S1 meist günstiger als Schutzstiefel der Klasse S4 oder S5.

Günstige Modelle erhalten Sie oft schon ab 30 Euro. Hochwertige Sicherheitsschuhe kosten zwischen 50 und 150 Euro. Grundsätzlich sollte der Preis nicht das einzige Entscheidungskriterium sein. Wichtiger ist, dass die Schuhe die richtige Schutzklasse haben und den Anforderungen in Ihrem Beruf entsprechen. Auch die Ergonomie spielt eine wichtige Rolle. Erst an dritter Stelle stehen die Kosten.