Dachdeckerschuhe

Dachdeckerschuhe - Sicherer Halt auf jedem Dach

Dachdeckerschuhe geben auf Dächern und schrägen Flächen sicheren, rutschfesten Halt. Erfahren Sie hier, worauf es ankommt, wenn Sie Dachdeckerschuhe kaufen. 🥾 Mehr erfahren


Dachdeckerschuhe: Worauf es wirklich ankommt

Beim Arbeiten auf Steildächern oder Flachdächern sind Dachdecker Arbeitsschuhe das wichtigste Bindeglied zwischen Handwerker und Untergrund. Ein optimaler Schuh kombiniert maximale Rutschhemmung mit zertifizierten Schutzfunktionen und hohem Tragekomfort für lange Arbeitstage. Verlassen Sie sich nicht auf Kompromisse, sondern auf normgerechte Fachausrüstung für Ihr Gewerk.

Welche Arten von Dachdeckerschuhen gibt es?

Je nach persönlicher Vorliebe, Witterung und Einsatzbereich differenzieren sich Dachdeckerschuhe primär in ihrer Schafthöhe sowie in den verwendeten Verschlusssystemen:

  • Halbschuh vs. Stiefel: Halbschuhe bieten maximale Bewegungsfreiheit im Knöchelbereich, was beim Knien und Hocken auf dem Dach von Vorteil ist. Knöchelhohe Stiefel hingegen stabilisieren das Sprunggelenk, schützen vor dem Umknicken und bieten einen besseren Schutz gegen das Eindringen von Schmutz oder Spänen.
  • Klassischer Schnürverschluss:
  • Vorteil: Erlaubt eine hochgradig individuelle und präzise Anpassung des Schuhs an die jeweilige Fußform.
  • Nachteil: Offene Schnürsenkel bergen ein potenzielles Stolperrisiko und können sich an Bauteilen verfangen.
  • Schnallenverschluss (Zunftschnallen):
  • Vorteil: Sehr schnelles An- und Ausziehen; die robusten Metallschnallen sind extrem langlebig und unempfindlich gegenüber Schmutz.
  • Nachteil: Die Passform lässt sich nur in groben Stufen über die Riemenlöcher regulieren.
  • BOA-Drehverschluss:
  • Vorteil: Gleichmäßige Druckverteilung per seilbasiertem System, schnelle Einhand-Bedienung und kein Risiko von offenen Schnürsenkeln.
  • Nachteil: Bei starkem mechanischem Verschluss-Kontakt mit scharfen Kanten kann das System beschädigt werden.

Sicherheitsklassen S1P und S3, was ist der Unterschied?

Im Dachdeckerhandwerk kommen primär zwei Sicherheitsklassen zum Einsatz, die beide über eine Zehenschutzkappe und einen Durchtrittschutz verfügen:

  • Sicherheitsklasse S1P: Diese Schuhe sind ideal für trockene Umgebungen oder die warme Sommerzeit. Sie sind hochgradig atmungsaktiv, verfügen jedoch über keinen ausgeprägten Schutz gegen Feuchtigkeit von außen.
  • Sicherheitsklasse S3: Für Dachdecker ist die Klasse S3 meist standardmäßig vorgeschrieben. Neben Zehenschutzkappe und Durchtrittschutz müssen diese Modelle wasserabweisende Eigenschaften aufweisen. Da das Wetter schnell umschlagen kann oder morgens Tauwasser auf den Dächern liegt, sind wasserdichte Dachdeckerschuhe oder wasserabweisende S3-Modelle im Außenbereich unverzichtbar.
  • Die HRO-Kennzeichnung: Ein weiteres Kriterium ist die HRO-Zertifizierung. Sie besagt, dass die Laufsohle hitzebeständig bis 300 °C bei Kontaktwärme ist. Dies ist insbesondere beim Verlegen von Bitumenbahnen oder beim Arbeiten auf aufgeheizten Metalldächern im Sommer wichtig, um das Schmelzen der Sohle zu verhindern.

Worauf sollten Sie beim Kauf von Dachdeckerschuhen achten?

  • Sohlenmaterial und Profil: Die Laufsohle muss extrem rutschhemmend zertifiziert sein (mindestens SRA, SRB oder SRC). Sie sollte keine tiefen, groben Stollen aufweisen, in denen sich Steinchen verfangen, welche die Dachziegel beschädigen oder die Haftung verringern könnten.
  • Passform und Tragekomfort: Da Sie viele Stunden auf schrägen Flächen stehen, muss die Passform exakt sitzen. Gedämpfte Fersenbereiche entlasten die Wirbelsäule, während ergonomische Einlegesohlen vorzeitiger Ermüdung vorbeugen.
  • Zehenschutzkappe-Materialien: Sie haben die Wahl zwischen klassischen Stahlkappen und modernen Kunststoff- oder Aluminiumkappen. Kunststoffkappen sind metallfrei, leiten weder Kälte noch Wärme und machen den Schuh spürbar leichter: perfekt für Dachdeckerschuhe Winter, um kalte Füße zu vermeiden.

Vor- und Nachteile von Dachdeckerschuhen

Vorteile:

  • Spezielle, flache Gummisohlen für maximale Haftung auf extremen Schrägen.
  • Hitzebeständigkeit (HRO) schützt vor Verbrennungen bei Heißarbeiten.
  • Zertifizierter Durchtrittschutz bewahrt vor Verletzungen durch herumliegende Nägel.
  • Ergonomische Konstruktionen entlasten Sehnen und Gelenke bei konstanter Schräglage.

Nachteile:

  • Spezifische Dachdeckersohlen verschleißen auf rauem Asphalt- oder Betonuntergrund im Flachland schneller als klassische Bau-Grobprofilsohlen.
  • S3-Ledermodelle erfordern regelmäßige Pflege, um dauerhaft wasserabweisend zu bleiben.

Häufige Fragen zu Dachdeckerschuhen

Welche Sicherheitsschuhe sind für Dachdecker vorgeschrieben?

Für Dachdecker sind in der Regel Sicherheitsschuhe für Dachdecker der Sicherheitsklasse S3 vorgeschrieben, da diese neben Zehenschutzkappe und Durchtrittschutz auch einen Schutz gegen Feuchtigkeit bieten. Zudem müssen die Schuhe eine zertifizierte Rutschhemmung aufweisen und für die besonderen Belastungen im Dachbereich ausgelegt sein.

Was bedeutet die Sicherheitsklasse S3 bei Dachdeckerschuhen?

Die Sicherheitsklasse S3 garantiert, dass der Schuh eine Zehenschutzkappe (aus Stahl, Alu oder Kunststoff), einen durchtrittsicheren Unterbau, eine geschlossene und energieaufnehmende Ferse sowie ein wasserabweisendes Obermaterial besitzt. Dies schützt den Fuß umfassend vor mechanischen Gefahren und Nässe.

Sind rutschfeste Sicherheitsschuhe für Dachdecker Pflicht?

Ja, gemäß den Vorschriften der Berufsgenossenschaften ist das Tragen von zertifizierten und rutschhemmenden Arbeitsschuhen auf Baustellen und insbesondere bei Dacharbeiten zwingend vorgeschrieben. Sie dienen der aktiven Unfallverhütung gegen Abstürze und Ausrutschen.

Woran erkenne ich eine hitzebeständige Sohle (HRO)?

Eine hitzebeständige Sohle erkennen Sie an der Zusatzkennzeichnung „HRO“ in der Produktbeschreibung oder dem Zertifikat des Schuhs. Diese Normierung bestätigt, dass die Laufsohle einer Kontaktwärme von bis 300 °C für mindestens 60 Sekunden standhält, ohne Schaden zu nehmen.

Gibt es Dachdeckerschuhe mit Autoreifensohle und sind diese zulässig?

Ja, umgangssprachlich wird die extrem flache, unprofilierte Gummisohle oft als Autoreifensohle bezeichnet, da sie eine maximale Kontaktfläche zum Dach herstellt. Solange diese Schuhe nach EN ISO 20345 als Sicherheitsschuhe zertifiziert sind (z. B. von Spezialherstellern wie Schütze), sind sie uneingeschränkt zulässig und auf dem Steildach hochgradig geschätzt.

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Häufige Fragen zu Dachdeckerschuhen

Welche Sicherheitsschuhe sind für Dachdecker vorgeschrieben?

Für Dachdecker sind in der Regel Sicherheitsschuhe für Dachdecker der Sicherheitsklasse S3 vorgeschrieben, da diese neben Zehenschutzkappe und Durchtrittschutz auch einen Schutz gegen Feuchtigkeit bieten. Zudem müssen die Schuhe eine zertifizierte Rutschhemmung aufweisen und für die besonderen Belastungen im Dachbereich ausgelegt sein.

Was bedeutet die Sicherheitsklasse S3 bei Dachdeckerschuhen?

Die Sicherheitsklasse S3 garantiert, dass der Schuh eine Zehenschutzkappe (aus Stahl, Alu oder Kunststoff), einen durchtrittsicheren Unterbau, eine geschlossene und energieaufnehmende Ferse sowie ein wasserabweisendes Obermaterial besitzt. Dies schützt den Fuß umfassend vor mechanischen Gefahren und Nässe.

Sind rutschfeste Sicherheitsschuhe für Dachdecker Pflicht?

Ja, gemäß den Vorschriften der Berufsgenossenschaften ist das Tragen von zertifizierten und rutschhemmenden Arbeitsschuhen auf Baustellen und insbesondere bei Dacharbeiten zwingend vorgeschrieben. Sie dienen der aktiven Unfallverhütung gegen Abstürze und Ausrutschen.

Woran erkenne ich eine hitzebeständige Sohle (HRO)?

Eine hitzebeständige Sohle erkennen Sie an der Zusatzkennzeichnung „HRO“ in der Produktbeschreibung oder dem Zertifikat des Schuhs. Diese Normierung bestätigt, dass die Laufsohle einer Kontaktwärme von bis 300 °C für mindestens 60 Sekunden standhält, ohne Schaden zu nehmen.

Gibt es Dachdeckerschuhe mit Autoreifensohle und sind diese zulässig?

Ja, umgangssprachlich wird die extrem flache, unprofilierte Gummisohle oft als Autoreifensohle bezeichnet, da sie eine maximale Kontaktfläche zum Dach herstellt. Solange diese Schuhe nach EN ISO 20345 als Sicherheitsschuhe zertifiziert sind (z. B. von Spezialherstellern wie Schütze), sind sie uneingeschränkt zulässig und auf dem Steildach hochgradig geschätzt.