Arbeitsschuhe - sicher & komfortabel

Geprüfte Arbeitsschuhe für Bau, Handwerk, Logistik, Pflege und Küche: nach Beruf, Schutzklasse und Passform sortiert. Mehr erfahren


Arbeitsschuhe nach Beruf 👷

  • Bau, Hoch- und Tiefbau: Nägel, Schutt, Nässe und Bewehrungsstahl kommen hier zusammen. Der übliche Standard sind Arbeitsschuhe S3 mit durchtrittsicherer Sohle und grobem Profil, oft als Sicherheitsstiefel mit höherem Schaft. Passende Ausstattung unter Bau und Hochbau und Tiefbau.
  • Dachdecker und Zimmerer: Auf geneigten Flächen zählt Grip mehr als alles andere. Dachdeckerschuhe haben dafür eine spezielle Sohlenmischung und halten der Kontaktwärme von frischem Bitumen stand. Weitere Ausrüstung unter Dachdecker und Zunftbekleidung.
  • Logistik und Lager: Trockene Halle, viele Kilometer pro Schicht, Ameise und Stapler im Umfeld. Hier reichen meist leichte Modelle der Klasse S1 oder S1P. Wer den Schuh mehrfach täglich wechselt, spart mit Arbeitsschuhen mit Drehverschluss spürbar Zeit. Mehr unter Logistik und Lager.
  • Garten- und Landschaftsbau: Morgentau, Erde und scharfe Werkzeuge sprechen für S3, bei Dauernässe eher für wasserdichte Arbeitsschuhe. Passende Kleidung unter Garten und Landschaftsbau.
  • KFZ und Werkstatt: Öl, Kraftstoff und Bordsteinkanten aus Metall. Öl- und benzinbeständige Sohlen sind Grundausstattung jeder Sicherheitsklasse, sinnvoll ergänzt durch ESD-Ausrüstung bei Arbeiten an der Fahrzeugelektronik. Siehe Automobil und KFZ.
  • Elektro und Elektronikfertigung: Wo empfindliche Bauteile im Spiel sind, gehören ESD-Arbeitsschuhe zur Pflichtausstattung, damit statische Ladung kontrolliert abfließt.
  • Schweißen: Gegen Funkenflug und heiße Späne brauchen Sie einen geschlossenen, schnell ablegbaren Schuh mit hitzebeständiger Sohle. Die komplette Ausstattung unter Schweißer.
  • Küche, Pflege und Verkauf: Ohne mechanische Gefährdung ist eine Schutzkappe selten vorgeschrieben. Hier sind Arbeitsschuhe ohne Schutzkappe die leichtere Wahl, im Lebensmittelbereich häufig als Arbeitsschuhe in Weiß.
  • Straßenbau und Außendienst im Winter: Kälte zieht über die Sohle in den Fuß. Gefütterte Modelle finden Sie unter Arbeitsschuhe Winter und gefütterte Winterstiefel S3, Alternativen unter Winterschuhe und Regenstiefel.

Welche Schutzklasse brauchen Ihre Arbeitsschuhe?

Als grobe Orientierung: S1 für trockene Innenbereiche, S1P zusätzlich mit Durchtrittschutz, S2 für feuchte Umgebungen, S3 für draußen und für alles, wo spitze Gegenstände am Boden liegen können. Verbindlich ist immer die Gefährdungsbeurteilung Ihres Betriebs.

Seit der überarbeiteten EN ISO 20345:2022 begegnen Ihnen zusätzlich die Klassen S6 und S7. Sie entsprechen S2 beziehungsweise S3 mit vollständig wasserdichtem Aufbau. Die Zusätze PL und PS stehen für metallfreien Durchtrittschutz, geprüft mit einem 4,5-Millimeter- oder einem 3-Millimeter-Prüfnagel. Modelle wie S1PS, S3L oder S3S folgen dieser neuen Systematik und sind älteren Kennzeichnungen gleichwertig. Die Rutschhemmung ist inzwischen Grundanforderung, die Kürzel SRA, SRB und SRC entfallen deshalb.

Ausführliche Erklärungen zu allen Klassen und Zusatzbuchstaben stehen auf unserer Seite Sicherheitsschuhe.

Passform bei Arbeitsschuhen: der unterschätzte Faktor 👟

Ein Arbeitsschuh mit der richtigen Klasse, aber der falschen Passform wird nach zwei Wochen nicht mehr getragen. Drei Punkte entscheiden:

  • Länge: Vor den Zehen brauchen Sie zehn bis zwölf Millimeter Luft. Die Zehenschutzkappe ist starr und gibt nicht nach, während der Fuß im Lauf des Tages anschwillt. Messen Sie deshalb nachmittags und mit den Socken, die Sie bei der Arbeit tragen.
  • Weite: Breite Füße stoßen im Kappenbereich schnell an. Mehrere Hersteller bieten dafür Modelle in Weite 12 oder mit einer breiter geschnittenen Kappe an. Rufen Sie uns an, wenn Sie unsicher sind, wir grenzen die Auswahl mit Ihnen ein.
  • Volumen: Wer orthopädische Einlegesohlen nutzt, braucht Platz nach unten. Nicht jeder Arbeitsschuh ist dafür zugelassen, die Herstellerfreigabe steht in der Produktbeschreibung. Ergänzend halten Arbeitssocken mit Funktionsfasern den Fuß trocken und verhindern Faltenbildung im Schuh, Schnürsenkel in passender Länge gibt es separat.

Wer zahlt die Arbeitsschuhe?

Sind Arbeitsschuhe als persönliche Schutzausrüstung erforderlich, muss der Arbeitgeber sie nach Arbeitsschutzgesetz und PSA-Benutzungsverordnung kostenlos zur Verfügung stellen. Grundlage ist die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes. Reine Berufsschuhe ohne Schutzfunktion fallen nicht darunter.

Für Betriebe bieten wir Sammelbestellungen und Beratung zur Ausstattung ganzer Teams an, inklusive Rechnungskauf für Firmenkunden. Alle Schuhe lassen sich mit der passenden Berufsbekleidung, Arbeitshosen und Warnschutzkleidung kombinieren.

Häufige Fragen zu Arbeitsschuhen

Was zählt alles zu Arbeitsschuhen?

Zu den Arbeitsschuhen zählen drei genormte Gruppen: Berufsschuhe nach EN ISO 20347 ohne Zehenschutzkappe, Schutzschuhe nach EN ISO 20346 mit einer Kappe für 100 Joule und Sicherheitsschuhe nach EN ISO 20345 mit einer Kappe für 200 Joule. In Deutschland sind Sicherheitsschuhe die mit Abstand häufigste Variante, weshalb der Begriff Arbeitsschuhe umgangssprachlich meist genau diese meint.

Welche Arbeitsschuhe brauche ich für meinen Beruf?

Welche Arbeitsschuhe vorgeschrieben sind, legt die Gefährdungsbeurteilung des Betriebs fest. Auf Baustellen, im Tiefbau und im Garten- und Landschaftsbau ist S3 der übliche Standard. In Lager, Montage und Werkstatt genügen häufig S1 oder S1P. In Küche, Pflege und Verkauf reichen meist Berufsschuhe ohne Schutzkappe. Bei Arbeiten an empfindlicher Elektronik kommt ESD-Ausrüstung dazu.

Muss der Arbeitgeber Arbeitsschuhe bezahlen?

Vorgeschriebene Arbeitsschuhe muss der Arbeitgeber kostenlos bereitstellen, weil sie als persönliche Schutzausrüstung gelten. Das regeln Arbeitsschutzgesetz und PSA-Benutzungsverordnung. Er darf dafür weder Geld verlangen noch eine Kaution einbehalten. Bei Berufsschuhen ohne Schutzfunktion gibt es diese Pflicht nicht, hier entscheidet der Betrieb oder der Tarifvertrag.

Sollte man Arbeitsschuhe eine Nummer größer kaufen?

Pauschal eine Nummer größer zu bestellen führt oft zu Rutschen im Schuh und zu Blasen. Sinnvoll ist stattdessen, auf zehn bis zwölf Millimeter Platz vor den Zehen zu achten und nachmittags anzuprobieren, wenn der Fuß sein größtes Volumen hat. Da Hersteller unterschiedlich ausfallen, lohnt sich der Blick in die jeweilige Größentabelle mehr als eine feste Faustregel.

Gibt es Arbeitsschuhe für breite Füße?

Arbeitsschuhe für breite Füße gibt es von mehreren Herstellern, entweder als eigene Weitenvariante oder mit breiter geschnittener Zehenschutzkappe. Weil die Kappe starr ist, macht sich zu wenig Weite dort zuerst bemerkbar. Modelle mit Drehverschluss helfen zusätzlich, weil sich der Druck über den Spann gleichmäßiger verteilen lässt.

Gibt es Arbeitsschuhe ohne Stahlkappe?

Metallfreie Arbeitsschuhe sind heute weit verbreitet. Die Zehenschutzkappe besteht dann aus Verbundwerkstoff oder Aluminium, der Durchtrittschutz aus textilem Gewebe. Diese Modelle sind leichter, leiten Kälte schlechter und lösen keine Metalldetektoren aus. Am Schutzumfang ändert das nichts, erkennbar an der identischen Klassenkennzeichnung.

Wie viele Paar Arbeitsschuhe braucht man?

Zwei Paar Arbeitsschuhe im täglichen Wechsel sind für die meisten Tätigkeiten sinnvoll, weil das Innenfutter dann jeweils rund 24 Stunden Zeit zum Auslüften hat. Bei stark unterschiedlichen Einsätzen lohnt sich stattdessen eine Aufteilung nach Zweck, etwa ein leichter Halbschuh für Innenarbeiten und ein gefütterter Stiefel für den Außeneinsatz im Winter.

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Qualität trifft auf Komfort

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